Als ein jährliches Main Event in der Panda Szene dürfte das Sommertreffen des Fiat Panda Club Nederland zählen.
Dazu gehört auch die dabei stattfindende große Rundfahrt aller teilnehmenden Pandafahrer.
Als Delegation des Fiat Panda Club Deutschland haben manu-01, pandamario und Whitebuffalo auch dieses Jahr wieder daran teilgenommen und hier folgt nun ein ausführlicher Bericht mit Bildern über diese gut organisierte gemeinsame Ausfahrt in der niederländischen Region Drenthe mit einigen Stops bei interessanten Sehenswürdigkeiten:
manu`s Blick in den Rückspiegel während der Ausfahrt:
...und es gab nicht nur Pandas zu bewundern:
manu-01 und pandamario vor einem Buik (geschätztes Alter ca. 1930?]
...der stand beim abschließenden gemeinsamen Pfannkuchenessen in einen mehrere hundert Jahre alten rustikalen reetgedeckten Land-Gasthaus beim Abschied zufällig vor der Tür und war ein paar Foros wert!
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Sonntag den 08.07.2007 - 11:00uhr vormittags -
Klijndijk, ein kleiner Ort in der niederländischen Region Drenthe.
Ein Parklplatz vor einem großen Campingpark füllt sich nach und nach mit immer mehr lustigen kleinen bunten Autos und deren Besitzern.
Es sind die Mitglieder des FIAT PANDACLUB NEDERLAND, die dort am Wochenende ihr Jahres-Sommertreffen abgehalten haben.
Und zum Abschluß steht nun die traditionelle große gemeinsame Rundfahrt an.
Gegen 11:30uhr erreiche ich mit unserem Panda und Manuela als Co-Pilotin und meinem Sohn Mario -pandamario- auf der Rückbank den Startort der Rundfahrt.
Der Parkplatz ist bereits gut gefüllt und die Leute stehen in kleinen und größeren Gruppen an ihren Autos.
Da wir bereits zum zweiten mal an dieser Rundfahrt teilnehmen, werden wir dort freundlich begrüßt und wechseln mit dem ein oder anderen ein paar Worte.
Insbesondere mit aribold, der auch hier in unserem Forum aktiv ist und den ich nun auch persönlich kennenlerne. Da er vorzüglich deutsch spricht und ich höchsten "groetjes" auf holländisch sagen kann, gab es keine Verständigungsprobleme(wie bei den meisten anderen auch nicht)
Ich konnte mir seinen 1000er nun aus der Nähe betrachten und auch die schöne Y10 Sitzgarnitur bewundern, die auch als Foto hier im Forum zu sehen ist.
Danach gesellte sich zoomer, der Gründer des FPCN, zu uns und ich hatte Gelegenheit, einige Worte mit ihm zu wechseln.
Dann erhielten wir einige Instruktionen von den Organisatoren der Tour sowie einige Verzehrbons, die bei den verschiedenen Stops einzulösen waren.
Ich übergab im Namen des FIAT PANDA CLUB DEUTSCHLAND eine vorbereitete Gratulations-Urkunde für das gut durchorganisierte Treffen.
Klick zur Urkunde
Zudem hatten Manuela und ich noch ein kleines Geschenk für alle Teilnehmer dabei.
Getränke für alle holländischen Clubmitglieder!!!
Und zwar in Form von 250 Gramm echten Ostfriesen-Tee in der Spitztüte
Wie bekamen eine im Gegenzug eine schöne Teilnehmer- Standplakette mit den Daten des diesjährigen Treffens, welche in Zukunft mein Armaturenbrett zieren wird(Foto muß ich noch machen)
Nun war noch etwas Zeit bis zur Abfahrt und ich begab mich auf "Erkundungstour", um ein bißchen "Panda`s gucken"
Einige der Autos kannte ich schon aus dem letzten Jahr oder von unserem deutschen Treffen EAST-FRISIA 2006, bei dem sie zu Gast waren.
Zum Beispiel diese beiden:
Doch gleich bei der Ankunft waren mir sofort zwei Ur-Pandas ins Auge gefallen, die ich nun näher inspizieren wollte.
Da ich direkt zwischen aribolds 1000er und einem der Ur-Pandas geparkt hatte, brauchte ich nicht weit zu laufen.
Der erste direkt neben mir war ein Panda 45, Erstzulassung August 1982 in erstaunlich gutem Originalzustand (auch der Lack war noch der erste und sämtliche Papiere und Unterlagen waren auch noch im Original vorhanden.
Das erste Radio war auch noch funktionierend eingebaut und der Kilometerstand wies echte ca 75000km auf.
Der Besitzer war William, ein freundlicher in USA geborener Holläder, der bereitwillig und gern Auskunft gab und mit dem ich mich auch während der einzelnen Stops noch gut unterhalten habe.
Ich war begeistert und machte mich auf zu dem nächsten "Oldie", den ich erspäht hatte.
Es war ebenfalls ein 45er in Originalfarbe blau.
Der Zustand war auch wirklich gut erhalten und er gehörte einer jungen Dame. Und man höre und staune: es war auch ein 82er mit gleichfalls nur ca 75000km. Allerdings wurde der schon im April erstmals zugelassen und war somit mit 4 Monaten Unterschied der älteste Panda dieser Rundfahrt.
Doch mitten in meiner Begutachtung kam das Signal zum Aufbruch und alle begaben sich zu ihren Pandas.
Die Motoren wurden angelassen und ließen die Erde erbeben

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Und ab ging die Post.
Einer nach dem anderen reihte sich ein und der so entstandenen Panda-Lindwurm setzte sich gemächlich in Bewegung.
Ende Teil eins!
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Bericht zum Treffen Teil2:
Nach einer kurzen Strecke auf einer gut asphaltierten Trasse bog die Karawane in einen befestigten Feldweg ab.
Die Befestigung bestand aus einer uralten Art von Kopfstein ähnlichem Belag.
Und auf dem Streckenplan, der freundlicherweise in deutscher Sprache für uns erstellt war, wurden wir wie folgt gewarnt:
VORSICHT, echtes Drentse Feldweg!
Meine Güte, der hatte es echt in sich. Und das waren nicht nur ein paar Meter, sondern die Strecke dort kam mir wie eine Ewigkeit vor!!!
Ich hatte die Befürchtung, das sich hier unser Panda bei dem Gerüttel und Gerappel bis auf die letzte Schraube in seine Einzelteile zerlegen würde
Doch meine Sorge war unbegründet und alle überstanden diese Tortour heil und unbeschadet.
Doch warum eigentlich nicht? Schließlich fahren wir ja Fiat Panda
Aber ich schätze, alle (ausser vielleicht den 4x4 Fahrern) waren erleichtert, als wir wieder "festen Boden" unter den Rädern hatten
Da schoß plötzlich ein roter Blitz an der Kolonne vorbei und setzte sich an die Spitze
Es war Nena, den ich bei der Ankunft bis zur Abfahrt schon vermisst hatte.
Und zwar in einem "Fremdfahrzeug" japanischer Herkunft, da ihm kurz vor dem Treffen sein Panda technische Probleme bereitet hatte.
Hier seht ihr seine Granate
Damit übernahm er die "Absicherung" der Panda-Schlange, indem er sich an Kreuzungen und Einmündungen eifach quer auf die Fahrbahn stellte
Somit war gewährleistet, das unsere Pandareihe nicht auseinander gerissen wurde.
Und so erreichten wir alle gemeinsam den ersten Stop, das Hotel de Stee, wo wir in Form einer Getränkebestellung unsere ersten Verzehrmarken in Umlauf bringen konnten.
Nach ein wenig Smalltalk untereinander wurde erneut zum Aufbruch geblasen.
Also ging es weiter wie gahabt durch die schöne und eindrucksvolle Drehnter Region bis hin zu der ersten größeren Sehenswürdigkeit dieser Tour, dem "Kraterbosje", einem tiefen kleinen See, der auf folgende Weise entstanden ist:
(hier möchte ich mich wieder bei aribold bedanken, der mir die Entstehungsgeschichte erklärt hat)
Entstanden ist der Kratersee 1965 Bohrungen auf diesem ehemaligegen Gasfeld.
Dabei muß wohl irgendetwas schiefgegangen sein -ne Exolosion oder so-, sodas die ganze Bohrfirma samt Bohrturm, Autos und Kantine in der Erde verschwunden sind und heute noch dort unten ruhen. Also Sachen gibt`s...
Nun ist es ein Naturschutzgebiet.
Ein paar Kilometer weiter machten wir dann noch Halt an echten ca.5000 Jahre alten Hünengräbern.
Auch sehr beeindrucken, wenn man bedenkt, das die schwersten "Hinkelsteine", mit denen die Graber abgedeckt sind(indem sie quer wie eine Brücke auf zwei anderen Felsen liegen) ca. 20000kg wiegen. Wie die Jung`s damals wohl 20 Tonnen da drauf gewuchtet haben?
Hier diskutieren Whitebuffalo und Nena grade, ob sich wohl einer diese fehlende 20 Tonnen Platte als Souvenier mit nach Hause genommen hat -ich war`s nicht-
Nach dieser Besichtigung wurde wieder "aufgesessen" und weiter gings im Gänsemarsch durch ein Gebiet mit sächsischen Bauernhöfen aus dem 19ten Jahrhundertzum nächsten anvisierten Stop, dem Gasthaus "onder de hoge Dennen", wo wir die nächsten Bons einlösen konnten.
Dort war grade ein Volleyball-Turnier in vollem Gange und die Zuschauer wurden mit Lametta und TamTam über Lautsprecher vo der Ankunft des Fiat Panda Club Nederland informiert, was einen rauschenden Beifall hervorrief.
Der nächste Halt war ein Niedermoor mitten im Wald in der Natur pur.
Weiter gings nun zum Ziel und zur Endstelle der Rundfahrt, einem historisches und denkmalgeschutzten bewohnten Dorf, dessen ältester Bauernhof 1774 erbaut wurde.
Dort wurde es dann noch einmal richtig gemütlich.
Denn in einem dieser uralten Gemäuer war gemeinsames Pfannkuche-Essen angesagt!!! ohne Limit
Dort wurde in dem wirklich urigen Speisesall aufgefahren, was es an Pfannkuchen auch nur gab. Mit Speck gefüllte, Süsse in allen Varianten, mit Tunken, mit Sossen, mit Früchten, mit Käse und...und..und...
Ich hab drei Stück geschafft
Und das wars dann für den Tag.
Nach und nach verabschiedeten sich die Leute und jeder führ seines Weges.
So auch Manuela, Mario und ich.
Alles in allem ein sehr schönes Erlebnis mit Spass und Interessantem.
Gelungen und gut inszeniert vom FIAT PANDA CLUB NEDERLAND.
Dafür können Manuela, Mario und ich uns nur bei diesem und insbesondere bei den Organisatoren dort bedanken.
Einziger Wermutstropfen war wohl, das nicht mehr deutsche Pandafahrer trotz Einladung und Bekanntgabe in unserem Forum sich aufgerafft haben, hieran teilzunehmen.
Schade, aber nicht zu ändern.
Wir, Manu und ich, sind auf jeden Fall im nächsten Jahr wieder dabei!!!
Vielen Dank, FIAT PANDA CLUB NEDERLAND
von
Wolfgang, Manuela und Mario
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es folgen evtl noch einige Thumbnails mit Impressionen während der Fahrt
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edit Forum-Service
Hier sind noch mehr Fotos zu sehen:
zoomer hat geschrieben:
...meine sind auch jetzt online auf die
MEETING-Pagina von unserem site...
Vielen Dank, zoomer