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BeitragVerfasst: 12.06.2018, 18:01 
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Hallo zusammen.
Nach langer Zeit meldet sich ein sehr zufriedener Pandafahrer wieder... toi, toi, toi, ich hatte bislang außer Zündkerzen/Ölwechsel keine Reparaturen, EZ 06/2010, 55.800 km, fast ausschließlich auf der Autobahn.

Nun möchte ich die Bremsen vorn wechseln, es sind immer noch die ersten Scheiben + Beläge drauf, die Beläge sind nur ca. 3mm dick, wie mir der TÜV mitteilte.
Dazu habe ich einige Fragen.

a) Bremsscheiben wechseln?
Die Scheiben sehen eigentlich noch sehr gut aus, sind meiner Meinung nach kaum abgerieben. Beim TÜV sagte man auch, ich solle die "Beläge besser heute als morgen" wechseln, sonst gäbe es irgendwann Funken und die Scheiben wären hinüber. Daraus schließe ich, dass der Mensch nur die Beläge machen würde? Die Dicke gemessen hat er nicht.

Für den Wechsel spricht evtl, dass es die ersten Scheiben von 2010 sind, ATE-Scheiben bei Amazon sehr günstig sind und die Einbauzeit auch nicht lang sein soll.
Allerdings kann bei natürlich bei jeglicher Manipulation am Wagen auch gepfuscht werden, also lieber doch die alten belassen?

Falls ich wechsle, würde ich die nehmen (das Foto scheint andere abzubilden, jedenfalls passen die Löcher nicht):
https://www.amazon.de/dp/B0038NCWPW

b) Bremsbeläge
Würde welche von ATE nehmen, weiß jemand, ob das ganze Zubehör dabei ist? Z. B. die Schrauben zur Befestigung am Sattel? Oder Gleitbleche?
https://www.amazon.de/dp/B0068MKDTC
Ich hatte mal einen Panda 141, bei dem die Bremsscheiben ab und zu nach längeren Fahrten (auf der Autobahn, ohne zu bremsen) glühten, vermutlich weil die Beläge immer rieben, vielleicht waren es ja die Gleitbleche?

c) Zubehör
Was macht Sinn bzw. was ist bei den Ersatzteilen a) + b) dabei?
Es gibt Zubehörsätze, aber ich weiß nicht, ob ich dann einiges doppelt habe und einiges immer noch fehlt, z. B. fände ich neue Gleitbleche und Bremssattelschrauben sinnvoll, die scheinen aber zu fehlen.
https://www.amazon.de/dp/B00N48WYH2

d) Fallen/Anleitung
Habe von febi dieses Video gesehen, danach glaube ich erst recht, dass in den Werkstätten nicht so sorgfältig vorgegangen werden wird...
https://www.youtube.com/watch?v=6k8WjWDXhx0

Ist alles nötig, was man dort empfiehlt? Fehlen noch wichtige Dinge?

Wo seht ihr die schlimmsten Fallen? Ich würde beim Wechsel zuschauen und mich notfalls einmischen wollen...

- Stimmt es z. B., dass man den Deckel des Bremsflüssigkeitsbehälters abschrauben muss, da sonst beim Zurückdrücken der Kolben die Leitungen platzen könnten?
- Wenn die Werkstatt keinen Bremskolbenrücksteller hat, sollte ich dann lieber eine andere suchen? (Würde evtl. vorher schon fragen...)

e) Drehmomente
Kennt jemand die Drehmomente, die man benötigt? Dann würde ich die notieren und in die Werkstatt mitnehmen. Habe bei meinen anderen Autos schon Bremsenwechsel gesehen, habe nie bewusst wahrgenommen, dass man Drehmomentschlüssel verwendet hat...?

Vielleicht sollte ich auch einen Kolbenrücksteller kaufen? Hier ist ein Set, von dem ich nicht weiß, ob er überhaupt brauchbar wäre.
https://www.amazon.de/dp/B00WG8ZELO

f) Wahl der Werkstatt
Bei ATU möchte ich nicht wechseln, da bin ich paranoid. Wenn ich überlege, was bei der Klimaanlagendesinfektion versprochen, und was dann tatsächlich gemacht wurde, meide ich den Laden.

Ich war zum Ölwechsel bei einer kleinen Werkstatt, aber ich könnte mir vorstellen, dass die viel mit vielleicht ungeeignetem Werkzeug "basteln" und kaum Spezialwerkzeug haben. Die haben auch eine Schelle, die am Auspuffrohr verrostet und abgefallen war, durch eine in der Werkstatt herumliegende neue Schelle, die völlig anders war, ersetzt (ob der Ersatz besser oder schlechter ist, weiß ich nicht).

Oder ist jemand aus dem Ruhrgebiet hier, ein Kfz-Mechaniker, der sorgfältig arbeitet? Dann bitte eine private Nachricht hinterlassen :)

P. S.: Wegen der Links - ich bin kein Amazon-Fan, dort sind aber die günstigsten Preise, abgesehen vielleicht von teilando.de


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 Betreff des Beitrags:
Verfasst: 12.06.2018, 18:01 


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BeitragVerfasst: 12.06.2018, 19:06 
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Registriert: 12.03.2008, 16:54
Beiträge: 124
Wohnort: Gevelsberg
Hallo,
ich habe einen Panda von 2004, ich glaube aber nicht, dass da ein großer Unterschied zu deinem besteht.
Zu a: Die brauchst du nur zu wechseln, wenn sie entweder zu dünn oder riefig sind, aber dann hätte der TÜV bestimmt etwas gesagt.
Zu c: Von dem Zubehöt brauchst du eigentlich nur die Splintsicherung, falls sie beim Ausbau beschädigt wird.
Zu d: Die beachten eigentlich alles.
Zu e: Bei den Bremsen des Pandas gibt es meines Wissens nur das Drehmoment der Radbolzen (50Nm) zu beachten. Der Bremssattel ist mit Splint und seiner Sicherung befestigt und drehbar.
Ich würde die Teile im stationären Handel kaufen statt im Internet.
Alle Angaben ohne Gewähr
cu
Thomas

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BeitragVerfasst: 13.06.2018, 07:37 
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Beiträge: 229
Wohnort: 85419 Mauern
Suche Dir eine Werkstatt der Du vertrauen kannst.
Kauf auch dort die Teile, denn nur so kommt ein vernüftiges Verhältnis zur Werkstatt auf.

Ich gehe da hin: Rede mit dem Meister: Es ist DEIN Wagen, alles was gemacht werden muss, wirst DU machen. ICH gehe zu keiner anderen Werkstatt.
Das ist doch das Problem das die Werkstätten haben. Wenn sie, wie in Deinem Beispiel nicht sofort die Scheiben wechseln, macht es der nächste der da reinschaut. Alos lieber selbst gleich machen.

55000 km, Du schreibst dass es noch die originalen (organischen) Beläge sind, zuerst werden die Beläge abgerubbelt, weniger die Scheiben.
Der TÜVler hätte das Messgerät gezückt, wenn er den Verdacht hätte die Scheibe wäre am Limit.
Wir können also davon ausgehen, die Scheiben sind noch OK.

Übrigens messen ist gar nicht soo einfach, weil ja die Bremsscheibe ganz außen immer im originalmaß bleibt und erst ein Stückchen weiter innnen "abschleift".

Man nimmt üblicherweise organische Beläge, keine sinter, die sind härter aggressiver, aber sie gehen auf die Scheiben.

So jetzt zum Bremsbelagwechsel. Das kann der Lehrling der Werkstatt in der ersten Woche seiner Ausbildung. Der 169er Panda ist da fast perfekt, einfacher kann man das nicht konstruieren. Aber wenn man schon an den Bremsen ist, wird auch hinten kontrolliert, das kann aber nur der Meister.

Warum Du die Teile bei der Werkstatt und nicht bei dem ehemaligen Buchhändler kaufen sollst? Die paar Euros sind super angelegt, wenn es Dir gelingt Vertrauen zur Werkststt aufzubauen, denn jede Werkstatt kann Dich bei Bedarf über den Tisch ziehen, ohne das Du das merkst. So würdest Du die gar nicht benötigten Scheiben z.B. anliefern, weißt Du was der Wechsel kostet? Natürlich nicht, kostet dann halt einfach 50 € mehr als bei dem Kunden der die Scheiben dort kauft. Dann hast Du richtig draufbezahlt: Du hast Scheiben gekauft, die gar nicht nötig waren, Du hast den Wechsel bezahlt, ohne das es nötig war. Kein gutes Geschäft.

Mein 169er Panda hat übrigens bei 180.000 km (1,2 Liter, Benziner, 60 PS) die ersten Scheiben bekommen!

Ich habe mir die Links nicht angeschaut, weil ich niemals etwas bei amazonas kaufen würde. Amazonas deshalb weil das Forum daraus sonst einen Link macht.


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BeitragVerfasst: 13.06.2018, 08:11 
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Beiträge: 388
wenn du dich nicht selber rantraust, wobei man seine Grenzen auch kennen sollte, gerade beim Thema Bremse.

niemanden im Bekanntenkreis der sich auch wirklich auskennt und nicht nur meint das er sich auskennt?

und nun noch was viele nicht hören wollen, fahre günstige eBay Bremsen, scheiben und Klötze für irgendwas um die 35€ (mit Versand9
halten schon seit 40.000km und Klotzstärke ist bei ca. 50%

wer Rennen fährt, für den wird das definitiv die falsche Wahl sein, aber bei vernünftiger Fahrweise hält auch die günstige Variante

bei unseren beiden Cinquecentos die wir vorher hatten waren auch günstige ebay Bremsen drin, über 60.000km haben die gehalten....


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BeitragVerfasst: 13.06.2018, 21:31 
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Beiträge: 1139
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Habe selbst erst wieder vor Kurzem für den Panda, der mit moderater Fahrweise bewegt wird, einen Komplettsatz (Scheibe/Beläge) von Prio-Parts verbaut - aus der Bucht für gute 35 Euro. Die ersten (04/11 - 119tsd km) haben etwa 95tsd km gehalten, die eben montierten (05/18 - 214tsd km) werden das Lebensende des Pandas wohl in ihrem Frühling erleben.

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Mein Panda ist kein Citycar!


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BeitragVerfasst: 14.06.2018, 11:10 
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Hallo,

von zumindest theoretischen Bedenken gegenüber "günstigen Noname Ersatzteilen" abgesehen, finde ich, dass die Markenteile (ATE, Brembo, Zimmermann) absolut ja nicht viel mehr kosten. Und wenn man überlegt, welchen Arbeitslohn man in einer Werkstatt bezahlen muss, relativiert sich das noch mehr.

Grundsätzlich muss man heute erst einmal eine Werkstatt finden, die noch mitgebrachte Ersatzteile einbaut. Meist lehnen die das aus Haftungsgründen (verständlich) und natürlich auch aus finanzieller Sicht (das binden sie einem nicht auf die Nase) ab.

Zu den Zubehörteilen:
Bei meinem Diesel mit den innenbelüfteten Scheiben hatte ich einen Satz Markenware gekauft (ich glaube ATE) und da waren für die Bremsbeläge so Gleitbleche dabei. Die waren größer als die Originalen und mussten von mir erst passend gemacht werden.

Gruß
Bernd

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BeitragVerfasst: 20.06.2018, 19:57 
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Kleines Update:
Seit Samstag hatte ich Schleifgeräusche beim Bremsen vorn rechts, so dass ich am Sonntag schnell Scheiben und Beläge bei Teilando bestellt habe, sind am Dienstag angekommen, heute habe ich sie eingebaut.

Teilando:
1 x Bremsbelagsatz, Scheibenbremse (13046038072, Ate): 19,86 EUR
2 x Bremsscheibe (24011101191, Ate): 34,52 EUR
1 x DPD Versandkosten Deutschland: 4,90 EUR
Endbetrag inkl. Mehrwertsteuer: 59,28 EUR EUR


Werkstatt A (freie Werkstatt)
114 EUR wollte er für den Einbau haben, relativ fair im Prinzip - ich hätte das Auto aber stehen lassen müssen. Ich solle bloß nicht Autobahn damit fahren (hatte er sicher Recht).

Werkstatt B (Hinterhofwerkstatt):
60 EUR für den Einbau, ohne Wartezeit und mit verspätetem Feierabend für die Werkstatt... bin insgesamt zufrieden. Leider gab es Komplikationen, würde gern wissen, wie die Experten die bewerten.

Der "Lehrling"/Partner des Meisters, der die Arbeit großteils gemacht hat ist ein wenig ungeduldig, war ja auch schon 30 min vor Feierabend. Der Meister selbst ist sehr ruhig und gewissenhaft.

1. Erst mal 1 von den 2 "Zentrierungsschrauben" links abgebrochen, die ist auch so geblieben, ist aber wohl nur zum Räderwechsel gut. Ich meine diese kegelförmigen Schrauben/Stifte.
- Soll ich die irgendwann ausbohren lassen, oder geht da eher noch mehr kaputt?

2. Dann hat er in der Eile irgend einen "Metallstab" aus der Gummimanschette am Bremssattel gezogen, was scheinbar eine Falle beim Wechsel ist (Der Meister sagte später auch: „Ich wollte es dir erst sagen, dass du den Sattel nicht komplett auseinander nehmen sollst.“).
Mit Ach und Krach und Fluchen und Manipulieren mit Zangen und Schraubendrehern hat er sie dann wieder drüber ziehen können. Angeblich ist sie nur zum Schutz vor Dreck und Wasser da…
- Muss ich mir da Gedanken machen?

3. Es wurde der Ausgleichbehälter der Bremsflüssigkeit nicht geöffnet, bevor die Kolben zurückgedrückt wurden... kann das die Leitungen durch Überdruck beschädigen?

4. Der Bremssattel wurde "hängen" gelassen, also mit Zug auf der Bremsleitung durch das Gewicht... vermutlich kann die Leitung das ab?

5. Die Halteklammern für die Beläge sind auf jeder Seite unterschiedlich eingeführt, das sollte aber egal sein, ob die gebogene Seite oben oder unten ist...?

Ich sage ja immer und bleibe dabei: Selbermachen ist meist mit deutlich mehr Sorgfalt verbunden. Andererseits hätte ich als Laie vermutlich noch ganz andere Dinge zerstört... :lol:

Die Beläge rechts waren übrigens komplett runter, inklusive der Nieten vom Bremsbelaghalter.
Horror! ;)


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BeitragVerfasst: 20.06.2018, 20:34 
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Registriert: 27.07.2012, 23:33
Beiträge: 294
Wohnort: Rastede, Ursprung Nähe Trier
Hallo,

ich habe nie etwas mit KFZ-Reparaturen wirklich "gelernt" - bin nur Hobbyschrauber und daher ist das hier meine private Meinung:

1. die Dinger braucht man nicht, der Rest sollte aber auch nicht weiter stören
2. ich vermute Du meinst die Führung auf der der Schwimmsattel schwimmt. Wenn die (zu) schmutzig wird oder rostet wird der Sattel irgendwann nicht mehr richtig schwimmen und Du hast einseitig deutlich erhöhten Verschleiß an Scheiben und Belägen. Viel mehr sollte meiner Meinung nach nicht passieren können.
3. Da ist ein kleines Lüftungsloch drin. Wenn also nicht zu schnell gedrückt wurde ist sollte das kein Problem sein.
4. Offiziell ein No-Go, die Autodoktoren haben aber neulich behauptet, dass das kein Problem ist
5. keine Ahnung

Wie gesagt, das ist meine Meinung und die ist möglicherweise total falsch ;-)

Grundsätzlich kann man diese Werkstatt ja nicht wirklich empfehlen. Die möglichen Schäden durch das offensichtlich falsche Arbeiten könnten/hätten die Ersparnis mehr als wett gemacht.
Wobei teure Werkstätten nicht unbedingt besser arbeiten ...

Gruß
Bernd

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BeitragVerfasst: 21.06.2018, 07:54 
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Beiträge: 229
Wohnort: 85419 Mauern
Dann auch meine eigene Meinung.
1. Die "Stifte" halten die Bremsscheibe an der richtigen Stelle, solange keine Radbolzen eingedreht sind, beim Panda ist die Führung beim Rad anbringen zu vernachlässigen, beim Ducato mit den 4 x schwereren.Rädern eine große Hilfe. Wenn also eine Schraube noch drin ist, dann ist das auch OK.
2. keine Meinung
3. Ich muss meinen Behälter nicht öffnen, weil ich ja nichts nachgefüllt habe. Die Werkstatt kann aber davon nicht ausgehen. Wenn die Beläge dünner werden dann sinkt der Flüssigkeitsstand im Behälter, man könnte nachfüllen. Muss man aber nicht, ist eher ein Anzeichen dafür dass die Beläge zu Ende gehen.
4. Das ist bei den Leitungen und den Gewichten der Panda Sättel egal. Wenn das der Bremssattel einer LKW Scheibenbremse ist oder wie früher oft eine Metallleitung zum Bremssattel führt oder bei Stahlflexleitungen (gibts oft bei Motorrädern) ein NOGO.
5. Einfach so einbauen wie es original gehört.


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BeitragVerfasst: 21.06.2018, 08:32 
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Beiträge: 581
Wohnort: Karlsruhe/ Ettlingen
zu 3.: unseren "neuen" focus musste ich beim bremse komplett 2x absaugen, weil sonst der behälter übergelaufen wäre. bremsflüssigkeit löst lack auf, sollte man also vermeiden.
ergo ist es besser, den deckel abzudrehen, und beim kolben zurücksetzen immer wieder einen blick zu werfen.
zu 4: ich hab eine kleine auswahl an S-haken, eigentlich kein problem, die dinger zu entlasten.
aber eigentlich (sic) halten die schläuche das aus.

wurden denn die radflansche mit der rotierenden drahtbürste gereinigt?
imho eine der wichtigsten maßnahmen beim scheibenwexel.

insgesamt ist es natürlich auch nicht so toll, am nachmittag mit solch einem auftrag aufzutauchen, der azubi hat dann auch nicht mehr so viel lust....

gruß, stefan


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BeitragVerfasst: 21.06.2018, 22:01 
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Beiträge: 46
Ja, S-Haken wären eine gute Option gewesen.

zu 1. Der "Stift" wurde vermutlich deswegen abgebrochen, weil er sehr schwergängig war und der "Lehrling" dann einfach mit dem Druckluftschrauber versucht hat, ihn zu lösen. Hätte fast dazwischengeschrien, als er damit anfangen wollte, habe mich dann aber zurückgehalten. WD-40 hätte sicher nach einigen Minuten die Lösung gebracht!?

6. Drehmomentschlüssel kamen bei der Arbeit an der eigentlichen Bremse zu keinem Zeitpunkt zum Einsatz. Erst beim Rädermontieren.

7. Die Räder wurden am Ende sehr schnell und meiner Meinung nach schlampig wieder aufmontiert: Nicht über Kreuz die Schrauben angezogen, sondern einfach im Uhrzeigersinn, eine nach der anderen. Ob das wirklich relevant ist, weiß ich nicht - da gibt es ja verschiedene Meinungen. Auch wurden die Radschrauben nicht erst per Hand in die Gewinde gedreht, sondern direkt mit dem Druckluftschrauber draufgeknallt. Da ist der Meister tatsächlich auch dazwischengegangen und meinte zum Kollegen "langsam..." und hat ein paar per Hand reingedreht. Am Ende (nach dem Runterfahren der Hebebühne) hat er mit Drehmomentschlüssel (115 Nm) händisch nachgezogen.
- Vielleicht sollte ich die Radschrauben noch mal alle lösen, die Gewinde checken und dann über Kreuz neu anziehen? Oder ist das schon paranoid?

Und ja, ich denke auch, dass ich ganz klar eine gehörige Portion Mitschuld trage, da einfach um 16:30 aufzukreuzen... andererseits habe ich trotz des halbherzigen Arbeitens aber möglicherweise einen größeren Schaden abgewendet:
Irgendwann hätte einer der Bremskolben sich vielleicht verkantet, wenn er komplett rausgedrückt wurde, da ja bereits die Nieten eines Bremsbelaghalters "weggeschliffen" waren... oder die Bremsscheiben wären glühend heiß geworden (Schleifgeräusche waren nach dem Bremsen teilweise 1 sec später noch hörbar)


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BeitragVerfasst: 22.06.2018, 07:44 
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Beiträge: 229
Wohnort: 85419 Mauern
Ich würde mein Auto niemals in eine Wekstatt geben, bei der ich das Gefühl habe, danebenstehen zu müssen. Dann mache ich das lieber gleich selbst.
Habe oben schon geschrieben, suche dir eine Werkstatt der du vertrauen kannst.
Einfach mal in der Umgebung umhören ob es Menschen gibt die mit ihrer Werkstatt zufrieden sind.

Und nach 50 km sollten die Rasschrauben sowieso kontrolliert werden, das reicht.


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BeitragVerfasst: 22.06.2018, 08:27 
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Tscharlie hat geschrieben:
Ich würde mein Auto niemals in eine Wekstatt geben, bei der ich das Gefühl habe, danebenstehen zu müssen. Dann mache ich das lieber gleich selbst.


mache grundsätzlich auch alles selber, beim eigenen Auto macht man das auch alles etwas "Sorgfältiger"

sieht halt anders aus wenn der Chef hinter dir steht und dir deine AWs vorzählt

Beispiel
musste letztens die Querlenkerbuchsen tauschen
die Schrauben wurden sauber gemacht und leicht eingefettet wieder eingesetzt
beim nächsten mal erleichtert das die Arbeit
will die Kiste ja noch länger fahren
in der Werkstatt wird das nicht gemacht, in der Regel müht sich da sowieso ein anderer ab die Schrauben wieder heraus zu bekommen.


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BeitragVerfasst: 22.06.2018, 12:04 
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Hallo,

beim einfetten von Schrauben bitte immer dran denken, dass das notwendige Drehmoment kleiner wird. Wenn man das nicht reduziert haben die Schrauben mehr Vorspannkraft und schlimmstenfalls reißen sie irgendwann ...

Gruß
Bernd

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BeitragVerfasst: 22.06.2018, 20:39 
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8. Heute musste ich 30 ml Bremsflüssigkeit mit einer Spritze absaugen, damit der Pegel gerade an der Markierung MAX liegt... auch das wurde in der Eile nicht kontrolliert.

Bezüglich Werkstätten:
Habe bislang keine einzige gefunden, die alles wirklich sorgfältig macht. Früher kannte ich tatsächlich eine, aber der Besitzer ist seit ca. 15 Jahren in Rente ;)

Beispiel FIAT-Werkstatt
Ich hatte mal einen Vollkaskoschaden nach Vandalismus, da war der Wagen gerade mal 3 Monate alt. Der Fiat-Händler hat insgesamt 5600 EUR von meiner Versicherung bekommen. Ich musste ca. 4 - 6 Wochen auf die Reparatur warten (lag u. a. an dem Sondermodell Emotion, da waren die Sitzbezüge nicht sofort lieferbar).
Hier einige Punkte, die ich bemängeln musste - eigentlich sollte man erwarten, dass bei einer Reparatur, die die Hälfte des Wagenwertes kostet, alles perfekt wird...

- die Beifahrertür lässt sich nur noch von innen verriegeln, die Zentralverriegelung zeigt zwar per Lichtsignal an, dass alles verschlossen sein soll, aber die Tür bleibt offen - der Panda stand also vermutlich 4 Wochen lang offen auf Ihrem Parkplatz im Freien...
- Die Vibrationen an der Beifahrerseite beim lauten Musikhören sind immer noch da, ich ärgere mich immer noch jedes Mal darüber, habe mich aber abgefunden, nachdem der jetzige Werkstattleiter mir zugesichert hatte, er hätte alles überprüft und keine Ausbesserung vornehmen können.
- Die Rücksitzbank hat immer noch kleine Brandlöcher von der Reparatur (vermutlich vom Arbeiten oder Schleifen am Karosserieschaden hinten, bei der heiße Teile auf den Sitz flogen. Wieder eine vermeidbare Komplikation (s. u.)!
- Der Bezug vom Beifahrersitz ist nicht korrekt angebracht, man sieht beim Zurückstellen der Rückenlehne "nackten Schaumstoff" neben dem Drehrad.
- unter der reparierten Dachreling rechts sammelt sich Feuchtigkeit - nach 10 Stunden Tiefgarage war nur auf der reparierten Seite zwischen Reling und Karosserie noch Feuchtigkeit, die Originalseite war komplett trocken
- Hinten rechts am Dach sind Spuren des Schadens noch zu sehen (Spachtelunebenheiten meiner Meinung nach).
- Die Heckklappe hat einen Lackschaden, direkt benachbart zum reparierten Bereich an der Ecke/Kante hinten rechts, ich vermute, dass dies beim Ausbeulen/Lackieren des Schadens passiert sein wird.
- Handbremshebel ist okay, aber die Kunststofffassung, wo dieser drin sitzt, ist (noch?) beschädigt
- Deckel vom Airbag schließt an einer Seite nicht bündig mit dem Armaturenbrett.
- schwarze Folie an der Beifahrerseite wurde nicht sorgfältig angebracht
- Ich habe immer noch nicht die Altteile erhalten, wie mir von ihrem Werkstattleiter damals zugesagt wurde. Auch vom Nachfolger wurde mir ebenso versichert, dass er sich melden würde, sobald diese gefunden werden. Allein der Restwert der Altteile übersteigt den Betrag von 150 EUR Eigenbeteiligung deutlich! [Anm.: Habe ich nie bekommen - wer weiß, was wirklich getauscht oder ggf. nur abgerechnet wurde...]

Es ist ganz simpel: Wenn du willst, dass es wirklich gut wird, mach es selbst. Leider habe ich dafür nicht genügend Fachkenntnisse!


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